TransOcean – The Shipping Company im Spieletest: Anker lichten!

Name: TransOcean – The Shipping Company | Genre: Wirtschaftssimulation | Erhältlich für: PC | Hersteller: Astragon| Geeignet für: Teenager und Erwachsene

In TransOcean – The Shipping Company gründest du deine eigene Reederei und schiffst Waren rund um den Globus, besiegst Piraten und steigst zum Tycoon auf. Ob das Spaß macht, erfährst du in unserem Test.

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Ahoi Landratte!

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Die Charaktere im Spiel hauchen deinem Unternehmen viel Leben ein.

Die Gründung eines eigenen Schifffahrtsunternehmen – keine leichte Aufgabe. Doch gleich zu Beginn stellt dir TransOcean freundliche Berater zur Seite: sei es dein strebsamer Manager oder ein waschechter Kapitän mit Hamburger Dialekt. So wirst du sehr schnell die Spielmechanik erlernen. Anfangs ist diese noch recht einfach. Du steuerst dein Schiff quer durch Europa und erledigst die besten Frachtaufträge. Zahlreiche echte Häfen sind vorhanden, inklusive den Wahrzeichen ihrer Stadt. Die Orte sind immer schön gestaltet und sehen toll aus.

Alles klarmachen zum Anlegen!

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Manche Häfen sind so eng, dass das „Einparken“ einem schnell auf den Keks geht.

Während der normalen Spielphase von TransOcean siehst du die Welt in Form einer Landkarte. Doch sobald dein Frachter an seinem Ziel angekommen ist, musst du selbst Hand anlegen. Jetzt siehst du dein Schiff direkt von hinten und steuerst es selbst. Die Steuerung ist dabei zwar realistisch, aber wirklich schwierig. Es ist nun mal nicht ganz einfach, zig Tonnen schwere Giganten zu lenken. Besonders mit kleinen Schiffen ohne Seitenstrahler kann das zur Tortur werden. Dies musst du dann bei jedem An- und Ablegen machen. In jedem Hafen, mit jedem Schiff. Besonders im späteren Spielverlauf mit vielen Schiffen stört das manchmal.

Erschließung neuer Märkte

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Anfangs bist du noch im überschaubaren Europa. Das ändert sich aber bald.

Zu Beginn fühlt sich TransOcean doch recht eintönig an. Du steuerst dein einziges Schiff von A nach B über C wieder zurück nach A. Hier ein Zufallsereignis, da ein Pirat und dort ein verlockender Vertrag. Doch dann, wenn dich das Spiel in die weite Welt loslässt und du über den ganzen Erdball verteilt agieren kannst, zeigt TransOcean, dass es wirklich viel Tiefgang besitzt und motiviert. Du schaltest immer größere Schiffstypen frei, steigst im Rang auf und kannst dich vielleicht sogar von deiner gierigen Investorin freikaufen. Schade dabei ist jedoch, dass es keine Mitbewerber gibt, die dir gute Angebote wegschnappen wollen.

Fazit

TransOcean – The Shipping Company erscheint auf den ersten Blick wie eine weitere, lieblose Wirtschaftssimulation. Es dauert seine Zeit, bis du aber merkst, dass das Spiel viel mehr kann. Es ist komplex, lässt viel Taktik zu und wirkt dabei nie übertrieben. Es gilt: leicht zu lernen aber schwer zu meistern. Im Großen und Ganzen ist das Spiel unterhaltsam und besonders auf lange Sicht wirklich gut.

  • Leichter Einstieg
  • Komplex, aber unkompliziert
  • Zig Häfen rund um die Welt
  • Langer Spielspaß

  • Anfangs recht eintönig
  • Schiffs-Steuern kann nerven
  • Keine Mitbewerber

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