The Inner World Spieletest: Asposien braucht Wind und deine Hilfe!

Name: The Inner World | Genre:  Click-n-Point-Adventure | Erhältlich für: PC, Mac, iOS, Android | Hersteller: Studio Fizbin, Head Up Games | Geeignet für: Erwachsene

Spiele, die weniger auf Kämpfe ausgelegt sind, sondern mehr das logische Kombinieren von Objekten erfordern, werden immer seltener hergestellt. Einzig in Deutschland – vertreten durch Daedalic Entertainment – kommen die sogenannten -Adventures noch vor. Während die Macher von Edna bricht aus oder der DeponiaReihe große Erfolge erzielen konnten, stellt das Studio Fizbin mit dem kostenpflichtigen Titel The Inner World sein Erstlingswerk in diesem Genre vor.

The Inner World: Screenshots

Vom Winde verweht

Abgeschottet von uns Menschen, versteckt sich das Land Asposien umgeben von Erde in einem gigantischen Hohlraum. Dementsprechend gibt es kein Licht durch die Sonne. Und so müssen niedliche Fofos diesen Auftrag erfüllen. Dafür benötigen sie die Energie der drei großen Windbrunnen, welche ganz Asposien mit Energie versorgen. Schade nur, dass nur noch ein Brunnen so wirklich aktiv ist und Windgötter die Menschen heimsuchen, alternativ auch versteinern. In der Welt von The Inner World schlüpfst du nun in die Rolle von Robert, einem naiven und wirklichkeitsfremden Neuling, der von Sektenführer Conroy aufgezogen wurde. Kurzerhand gilt es gemeinsam mit der Diebin Laura und einer ebenso diebischen Taube dem Geheimnis des schwindenden Windes nachzugehen und die Machenschaften von Conroy aufzudecken.

Nur du kannst Asposien retten

In der handgemalten und mit Liebe gezeichneten Welt von The Inner World gibt es neben unterhaltsamen Dialogen natürlich viele, viele (zum Teil schwere) Rätsel zu entdecken. Dazu musst du einfach mit der Maus über Objekte bzw. Personen fahren oder aber mit der Leertaste die relevanten Stellen (auch Hotspot genannt) anzeigen lassen. Anschließend gilt es, entweder Dialogen zu folgen, Gegenstände in das Inventar zu nehmen oder verschiedene Mechaniken zu lösen. Kommst du einmal nicht weiter, gibt es ein mehrstufiges Hilfesystem, das zu Beginn nur Anreize gibt, später aber konkret sagt, was getan werden muss. Um manche Aufgaben zu meistern, bietet es sich übrigens auch an, die Gegenstände im Inventar miteinander zu kombinieren. Zum Beispiel kann nur durch die Einheit von Stock, Wurm und Korken eine Schleuder gebaut werden, um eine freche Taube zu verjagen.

Fazit

The Inner World ist ein Adventure, wie es im Buche steht: Mittels geschickten (manchmal auch sehr schweren) Rätseln und dem Kombinieren von Gegenständen gilt es, einen Bereich nach dem anderen zu lösen, um in der Geschichte vorwärts zu kommen. Eigentlich eine schöne Sache, jedoch könnten sich Kenner und Liebhaber des Genres leicht langweilen. Immerhin fand bei der Grundmechanik des Spiels keine Revolution statt. Trotz allem ist der Titel ein gutes Erstlingswerk des Studios Fizbin.

  • Einfache Steuerung
  • Spannendes 2D-Setting und interessante Geschichte
  • Hilfesystem

  • Recht lange Dialoge
  • Manchmal schwer nachvollziehbare Rätsel

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Ein Begriff, der aus den 80er-Jahren stammt. Er beschreibt Abenteuer-Spiele (so genannte Adventures), die mit der Maus durch Anklicken von Gegenständen gesteuert werden. Früher war das etwas Besonderes, heute ist das Standard. Trotzdem beschreibt Click & Point noch diese Art von Abenteuer-Spiele.

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