Spiele für zwischendurch als effektiver Stressregulator

Digitale Medien bestimmen mittlerweile – gewollt oder ungewollt – den Alltag von zahlreichen Menschen. Berufliche und private E-Mails schreiben und beantworten, die persönlichen Accounts bei Twitter, Facebook oder Instagram checken oder via Messenger mit Freunden kommunizieren: Digitaler Stress ist in unserem Leben allgegenwärtig. Doch digitale Medien können auch dabei helfen Stress abzubauen. Mittlerweile findet sich eine Vielzahl diesbezüglicher Spiele und Anwendungen in den App-Stores von Apple und Android und auch im Internet sind zahlreiche Angebote präsent.

Das schnelle Spielvergnügen für zwischendurch

Viele Menschen kenn das: An einem stressigen Arbeitstag oder auch danach tut es zwischendurch einfach gut, bei einem kurzweiligen Spiel angestauten Stress abzubauen. Früher kamen auf Baustellen oder in Fabriken die Arbeiter in Arbeitspausen gerne zusammen, um eine Runde Karten zu spielen. Mittlerweile wurde das reale Kartenspiel jedoch weitestgehend von seinem virtuellen Pendant abgelöst. Onlineportale wie beispielsweise CasinoJEFE oder kurzweilige Denk- und Geschicklichkeitsspiele aus dem App-Store werden heutzutage eher für den kurzen Zeitvertreib herangezogen. Die ersten drei Einzahlungen werden mit einem satten Bonusgeld belohnt. Zahlreiche sozialwissenschaftliche Studien sind bislang zu dem Schluss gekommen, dass sich kurzweiliges Spielen tatsächlich positiv auf das Stresslevel eines Menschen auswirkt – zumindest kurzfristig. Durch die willkommene Ablenkung vom Ernst des Lebens bilden sich neuronale Botenstoffe im Gehirn, z. B. Dopamin, die für das allgemeine Wohlbefinden verantwortlich sind und daher oft auch als „Glückshormone“ bezeichnet werden. Darüber hinaus verlangsamt kurzweiliges Spielen entgegen der Erwartung vieler auch den Puls und senkt den Blutdruck. Die klischeehafte Partie Solitaire oder eine Runde Moorhühnerjagd in der Arbeitspause kann also letztendlich sogar dem Arbeitseinsatz und der Energie des Mitarbeiters zugutekommen, indem sein allgemeines Stresslevel sinkt.

Sport und Entspannung – Interaktive Anwendungen immer häufiger im Blickpunkt. Die Nintendo Wii war der Vorreiter bei interaktivem Gaming. Über unterschiedliche Game-Sticks und Sensortechnologie wurde der Spieler interaktiv in das Videospiel miteinbezogen. Mittlerweile erlaubt der technologische Fortschritt dieses Anwendungsprinzip auch auf mobilen Endgeräten bzw. über eine gewöhnliche Kamerafunktion. Spezielle Bild- und Gesichtserkennungssoftware registriert und verarbeitet Bewegungen und Aktionen des Spielers bzw. Nutzers. Das eröffnet in vielen Bereichen der Digitalisierung zahlreiche neue Möglichkeiten. Eine davon sind beispielsweise Sport- und Fitnessprogramme, die in eine Spielumgebung eingebettet werden. So können Spieler, die eine bestimmte Anzahl an Wiederholungen einer Fitnessübung in einer vorgegebenen Zeit schaffen, in das nächste Level aufsteigen bzw. gewinnen eine Medaille oder einen Pokal. Auf diese Weise werden Sport und Spiel noch enger verknüpft und das kann nachhaltig motivationsfördernd wirken bzw. die Regelmäßigkeit der sportlichen Betätigungen erhöhen. Auch solche Spielangebote sind in der Regel in kurzen Intervallblöcken aufgebaut, sodass sie auch in kurzen Pausen zwischendurch angewendet werden können.

Yoga, Meditation und langsame Spiele

Mittlerweile existiert ein immer größer werdendes Angebot an Entschleunigungsanwendungen, die auf spielerische Weise verpackt sind. Bei ruhigen musikalischen Klängen einen Tintenklecks in angemessen ruhiger Geschwindigkeit mit dem Finger über das Display lenken: Solche und gleichartige Spiele- und Entspannungs-Apps können mittlerweile zahlreich heruntergeladen werden. Nicht direkt als Spiel aber doch auch mit einem Übungs- und Erfolgsprinzip unterlegt sind diverse mobile Meditations- und Entspannungsanwendungen. Oft mit entspannenden visuellen oder musikalischen Effekten untermalt legen diese Applikationen ihren Schwerpunkt auf kognitive oder atmungsbasierte Übungen. Auch in diesem Bereich schreitet der technologische Fortschritt weiter voran. Eine Kontrolle der Atem- bzw. Pulsfrequenz mithilfe einer Smartwatch oder eines Fitnessarmbandes kann diesbezüglich auch in eine spielerische Umgebung eingebettet werden

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