Ouya – Eine Spielekonsole für Gelegenheitsspieler?

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Die Ouya ist bereits seit dem November 2013 auf dem deutschen Markt. Grund genug für uns, dir die Spielkonsole etwas näher vorzustellen und eine kleine Kaufberatung auszusprechen. Vorab sei dir gesagt, dass die kleine „Daddelkiste“ von einem Team freier Entwickler hergestellt wurde. Es steht also kein großer Konzern wie Nintendo dahinter.

Was kann die kleine Spielekiste

Sie ist wirklich klein. (Foto: Ouya)
Sie ist wirklich klein. (Foto: Ouya)

Dank starkem 4-Kern Prozessor ist die Leistung in jedem Fall ausreichend. Dadurch kannst du deine Lieblings-Spiele, die du vielleicht von deinem Smartphone oder Tablet kennst, in Full-HD auf dem heimischen Bildschirm erleben. Und das ist noch längst nicht alles! Dank WLAN, Bluetooth und USB-Anschluss lassen sich Videos über Youtube oder externe Festplatten abspielen. Durch eine simple Oberfläche brauchst du auch keine Angst vor unübersichtlichen Menüs zu haben. Alle verfügbaren Apps kennst du eventuell aus dem Google Play Store, sodass du dich auch damit schnell zurecht finden wirst. Auch wenn man es nicht sieht, so basiert die Ouya auf der Technik und der Software, die sonst in einem Android-basierten Tablet beziehungsweise Smartphone verbaut wird.

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Keine Perspektive?

Gewiss, die Ouya ist ein cooles Projekt. Doch alles was sie kann, beherrschen auch Smartphones und Tablets der Oberklasse. Über einen HDMI-Anschluss können diese auch mit einem Fernseher verbunden werden. Einen Vorteil hat die Ouya aber mit Blick auf den günstigen Preis, kostet sie nur etwas über 100 Euro. Nur werden gute Mobiltelefone ja auch immer billiger. Ein weiterer Knackpunkt ist, dass alle Spiele erst für die Ouya angepasst werden müssen und du keinen Zugriff auf Google Play hast. Somit musst du deine Favoriten mit etwas Pech noch einmal kaufen, obwohl du sie bereits auf deinem Tablet besitzt. Ob die Entwickler zukünftig ihre Games für die Ouya umsetzen werden, ist ebenfalls unklar.  Eines solltest du jedoch wissen: Alle bei Ouya erhältlichen Spiele kannst du kostenlos runterladen und mit dem mitgelieferten Controller ausprobieren. Gefallen sie dir, schaltest du gegen Bezahlung die Vollversion für ein paar Euro frei. Das ist schon ein praktischer Service, zumal mittlerweile weit über 500 Apps erhältlich sind. Du kaufst also nie die Katze im Sack.

Nächste Generation

In diesem Jahr soll bereits die zweite Generation der Ouya folgen. Wann und mit welchen Neuerungen, ist aber noch nicht bekannt. Wenn du also momentan auf der Suche nach einer günstigen Konsole für zwischendurch bist und kein teures Smartphone oder Tablet besitzt, dann liegst du mit der Ouya gar nicht mal falsch.

Fazit

Gemischte Gefühle bleiben am Ende übrig. Fakt ist, dass das Projekt wirklich eine klasse Idee ist und auch zu überzeugen weiß. Der Preis ist für das, was geboten wird, unschlagbar. Doch der Konsole fehlt einfach ein Alleinstellungsmerkmal, was sie von anderen Geräten deutlich abhebt. Außerdem ist unklar, ob in Zukunft genug Spiele für die Ouya entwickelt werden und die neue Generation ein paar Neuerungen bereithält.

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