Sacra Terra – Der Kuss des Todes Spieletest: Lass dich verführen

Name: Sacra Terra – Der Kuss des Todes | Genre: Wimmelbild, Abenteuer | Erhältlich für: PC, PlayStation 3 | Hersteller: Alawar, Intenium | Geeignet für: Erwachsene

Der Herbst naht. Damit ist die Zeit der gruseligen Wimmelbild-Spiele wieder gekommen – vor allem in Hinblick auf das kommende Halloween 2014. Du findest Wimmelbild-Spiele langsam vollkommen out und nur noch langweilig? Nun, da haben wir sicherlich etwas für dich. Denn Sacra Terra – Der Kuss des Todes entstaubt das Genre auf der PlayStation 3.

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Manchmal müssen sogar Objekte kombiniert werden, um alle Gegenstände zu finden. Leider weniger oft als in der PC-Version.

Liebe, Hochzeit und dann Sukkubus

Hast du Sacra Terra bereits gespielt, wird dir die Geschichte sicherlich noch im Gedächtnis sein: Mark wollte seiner Tiffany einen romantischen Heiratsantrag machen, doch ein geheimnisvolles Zauberbuch lenkt ihn ab. Schnell ist ein Zauberspruch gemurmelt und prompt entführt ihn ein Sukkubus. Es bleibt nun an dir (sprich in der Gestalt von Tiffany), deinen zukünftigen Gatten zu befreien. Geändert hat sich an der Story nichts. Aber muss auch nicht, denn Unterhaltung bietet sie sicherlich genügend.

Wie durch Geisterhand bewegt

Das Spielprinzip von Sacra Terra – Der Kuss des Todes ist altbekannt: Gegenstände finden, diese miteinander kombinieren und ganz viele Minirätsel sowie Wimmelbilder lösen. Auf der PlayStation 3 kann das Ganze dank der Bewegungssteuerung Move auf eine neue Weise erlebt werden, denn du bewegst nicht nur den Mauszeiger, sondern auch deine Arme. Kurzweiliger Spielspaß mit ein bisschen Gruselflair garantiert. Die Steuerung funktioniert dabei wunderbar und oftmals genauer als im Vergleich zum Controller. Denn hier stört es, mit kleinem Cursor den Zeiger zu bewegen.

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Knobelaufgaben lockern das bekannte Wimmelbild-Spiel auf.

Abgespeckt und zugenäht

Neben der Story und dem Knobel- beziehungsweise Wimmelbildspaß erwartet dich leider nicht viel in Sacra Terra – Der Kuss des Todes. Zwei Schwierigkeitsgrade, Notizbucheinträge, Hilfestellungen und eine atmosphärische sowie fantasievolle Gestaltung gibt’s aber immerhin. Doch geheime Einträge, wie man sie noch aus der PC-Version kennt, fehlen. Dafür kannst du eine zusätzliche Episode überstehen und die bekannten PlayStation-Trophäen ergattern. Apropos Gestaltung: Sacra Terra ist natürlich kein hochrealistisches Spiel und genau deshalb solltest du nicht mit entsprechenden Szenerien oder Animationen liebäugeln. Allerdings erfüllt das Gebotene seinen Zweck.

Fazit

Lange Abende können öde sein, mit Sacra Terra – Der Kuss des Todes wird dir aber ein ganz tolles und vor allem kurzweiliges Spiel geboten. Die Geschichte hat ihre Reize, die Steuerung ist vergleichsweise außergewöhnlich und der Schwierigkeitsgrad angenehm. Ich bin gern in die Welt von Tiffany und Mark eingetaucht.

  • Unterhaltsame Geschichte
  • Tolle Steuerung dank Move
  • Trophäen-Unterstützung

  • Grafik nicht auf dem neuesten Stand
  • Versteckte Objekte fehlen gänzlich
  • Im Vergleich zur PC-Version recht teuer

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