Red Bull Kart Fighter 3 Spieletest: Rennspaß mit Flügeln

Name: Red Bull Kart Fighter 3 | Genre: Rennspiel | Erhältlich für: Android, iOS | Hersteller: Red Bull Media House | Geeignet für: Kinder und Erwachsene

Red Bull Kart Fighter 3 ist ein weiteres Werbespiel der Red Bull Media House GmbH, die digitale Produkte für Red Bull produziert. In vielen App-Store Bewertungen wird der Titel als perfekter Zeitvertreib für längere Toilettensitzungen angepriesen. Unser Test verrät dir, ob es auch zu mehr taugt.

Red Bull Kart Fighter 3: Screenshots

Leichtes Retro-Feeling

Red Bull Kart Fighter 3 ist ein Rennspiel im Stil der klassischen alten Racer aus den 1990ern. Du siehst das Renngeschehen aus der Vogelperspektive und versuchst, dein Kart mit mehr oder weniger präziser Steuerung durch die bunten sowie abwechslungsreichen Levels zu navigieren. Die Optik ist dabei eher Nebensache, um es freundlich auszudrücken. Ziel des Spiels ist es natürlich, möglichst gute Plätze auf dem Podium zu belegen, um Zusatzinhalte freizuschalten. Dazu musst du in den einzelnen Levels Münzen und Sterne sammeln, mit denen du beispielsweise neue Karts oder Levels kaufst. Außerdem gibt es sogenannte „Wildcards“. Diese aktivieren für ein Rennen einen speziellen Vorteil wie z.B. Extra-Grip. Auch die Wildcards werden über abgestaubte Münzen bezahlt. Falls dir diese einmal ausgehen, kannst du deinen Vorrat natürlich – Überraschung! – per In-App-Kauf auffüllen.

Verwirrende Steuerung

Die Steuerung bei Red Bull Kart Fighter 3 (getestet auf iPad 3) ist sehr verwirrend. Du siehst dein Vehikel von oben und steuerst den kleinen Flitzer durch Neigen des iPads nach rechts oder links. Klingt in der Theorie ziemlich vielversprechend, sorgt aber anfangs für einige Crashs. Da die Kamera nicht fest zur Position des Karts ausgerichtet ist, sondern sich immer wieder dreht, braucht es einiges an räumlichem Vorstellungsvermögen, um das Gefährt zielsicher zu bedienen. Zusätzlich greift eine Art Hilfsmodus ständig in die Steuerung ein, was zusätzlich irritiert. Die Spieloptionen bieten verschiedene Einstellungen. Du kannst entweder selbst Gas geben bzw. bremsen und die Lenkung dem Computer überlassen, was jedoch sehr langweilig ist und nicht komplett funktioniert, da du trotzdem ständig mitlenkst. Oder du entscheidest dich dafür, nur zu lenken und das Gaspedal dem Computer zu überlassen. Letztere Option sorgt dafür, dass du mit einem Dauerbleifuß herumflitzt und sehr stark driftest – wenn du Glück hast, sogar in die richtige Richtung. Empfehlenswert ist daher die Werkseinstellung, bei der du mit Computerunterstützung lenkst und Gas/Bremse mit den Daumen bedienst. Mit Übung hast du den Dreh irgendwann heraus.

Abwechslungsreicher Spielverlauf

Das Spiel versucht dich bei Laune zu halten, indem ständig neue Karts, Levels oder Tuningmöglichkeiten verfügbar werden. So gibt es beispielsweise Luftkissen- oder Kettenfahrzeuge, wechselnde Untergründe wie Schnee, Sand, Wasser etc. Im Verlauf entdeckst du immer wieder kleine Überraschungen. Du kannst über kleine Sprungschanzen springen, andere Kunststücke durchführen oder Objekte einsammeln, die dir für kurze Zeit einen Boost spendieren. Das Leveldesign ist recht abwechslungsreich und lässt über die anfangs nervige Steuerung hinwegsehen.

Red Bull Kart Fighter 3 Trailer

Fazit

Red Bull Kart Fighter 3 ist ein netter kleiner Zeitvertreib für zwischendurch. Ideal für den kurzen Rennspaß, wenn’s mal wieder etwas länger dauert. Einen Stammplatz wird das Spiel aber auf den Geräten der meisten Nutzer nicht erlangen, und so flog es auch von unserem Testgerät recht schnell wieder runter.

  • Kostenloses Spiel
  • Abwechslungsreiche Levels und Fahrzeuge

  • Steuerung ist sehr gewöhnungsbedürftig

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