Neue Erkenntnisse: Tetris verändert dein Gehirn

Videospiele sind aus unserer heutigen Zeit gar nicht mehr wegzudenken. Immer wieder gibt es Kritiker, welche beispielsweise Ego-Shootern die Schuld an Schulmassakern geben. Befürworter halten dagegen und weisen auf diverse Studien hin, welche beweisen, dass Videospiele nicht aggressiv machen. Mehr noch: Sie fördern unser Gehirn, regen zum Wachsen der grauen Zellen an und sollten mehr im Schulunterricht eingesetzt werden.

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Die amerikanische Bildungsshow BrainCraft stellte die neuste Studie zum Thema Videospiele vor. In dieser bewies man anhand des Spieleklassikers Tetris, dass die endlosen Tage des Spielens am Gameboy nicht vergebens waren. Bereits eine eineinhalbstündige Tetris-Season pro Woche kann auf dich und dein Gehirn positive Auswirkungen haben. So prägt sich bereits nach drei Monaten der Bereich der Großhirnrinde aus und wird stabiler. Andere Gebiete deines Denkapparates werden effizienter. Und Menschen, welche an posttraumatischen Belastungsstörungen leiden, erfahren weniger Angstzustände.

Brain needs Tetris

Natürlich soll Tetris hauptsächlich Spaß bereiten, und süchtig macht das Spiel auf jeden Fall. Das liegt allerdings daran, dass dein Kopf das Puzzlespiel besonders gern mag. Tetris spielt nämlich mit unserem natürlichen Wunsch, Aufgaben zu organisieren und Ziele zu erreichen. Das Gehirn liebt es, Dinge zu analysieren und geordnet abzulegen. Innerhalb kürzester Zeit erkennen wir die Situation und versuchen, das Beste daraus zu machen. Die Studie sagt allerdings auch, dass nicht jeder von den positiven Veränderungen dauerhaft profitiert. Es ist eben Trainingssache. So wie man seinen Körper trainiert, um Muskeln aufzubauen, kann man sein Gehirn trainieren, fitter zu werden. Wir sagen: Noch ein Grund, weiterhin dauerhaft Tetris zu genießen.

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