Maestro – Musik aus der Tiefe Spieletest: Musikalischer Horror in Wien

Name: Maestro – Musik aus der Tiefe  | Genre: Adventure | Erhältlich für: PC | Hersteller: Big Fish Games | Geeignet für: Teenager und Erwachsene

Es bleibt keine Zeit, in aller Ruhe ein Dutzend Mozartkugeln und ein Schnitzel zu genießen, denn in Maestro – Musik aus der Tiefe musst du im beschaulichen Wien ein schreckliches Geheimnis lüften. Macht das auch Spaß? Oh, ja…

Maestro – Musik aus der Tiefe: Screenshots

Grusel

In der österreichischen Großstadt geschehen schaurige Dinge! Seltsame Musik ertönt in den Straßen, bedrohliche Schatten sorgen für Angst. Und dann sind auch noch zwei Musikschüler aus dem renommierten Konservatorium verschwunden? Was zum Teufel ist da los? Das findest du als Ermittler hoffentlich heraus. Sonst wird der berühmte Maestro … was? Tja, das solltest du besser selbst herausfinden. Die Geschichte ist angenehm spannend, clever inszeniert und sogar mit ein paar Überraschungen ausgeschmückt. Schade nur, dass auf deutsche Sprachausgabe verzichtet wurde – das hätte der Atmosphäre gut getan. Dafür gibt’s tolle Hintergrundmelodien und gut lesbare Untertitel. Die zahlreichen Zwischensequenzen betten sich gekonnt in den Verlauf ein – so sollte das sein!

Wimmelbilder? Fast!

Doch nicht alleine die Story von Maestro – Musik aus der Tiefe weiß zu gefallen. Auch das Spiel selbst ist erstaunlich facettenreich geraten. Du arbeitest hier nicht einfach nur schnöde, beliebige Wimmelbilder ab, sondern knobelst dich durch die detailverliebten Orte. Besonders wichtig sind hier Rätsel, bei denen du Objekte miteinander kombinierst und so Maschinen in Gang setzt oder andere Minispiele startest. Das Spiel erinnert mehr an ein klassisches Adventure, nervt aber nicht mit happigen „Um-die-Ecke-denken“-Herausforderungen. Ganz im Gegenteil: Aufgrund des niedrigen Schwierigkeitsgrades kommen auch unerfahrene Abenteuer-Freunde auf ihre Kosten und erleben so die Geschichte umso intensiver. Und solltest dir das alles zu simpel sein, dann erhöhe einfach den Schwierigkeitsgrad – alles kein Problem.

Technisch okay

Wie leider von vielen ähnlichen Spielen gewohnt, sieht Maestro – Musik aus der Tiefe nicht ganz modern aus. Die Videos sind niedrig aufgelöst und wirken dadurch pixelig. Sowieso unterstützt das Spiel keine großen Monitore explizit, sodass die Grafik einen verwaschenen Eindruck hinterlässt. Und der 16:9-Modus funktioniert auf entsprechenden Displays nicht korrekt. Doch das sind jetzt keine schwerwiegenden Makel, liegen dir eine gute Handlung und ein feines Spielprinzip mehr am Herzen.

Fazit

Atmosphärisch, intelligent, abwechslungsreich – das ist Maestro – Musik aus der Tiefe. Du siehst gerne über das dezent antiquierte Gewand hinweg, denn schnell nimmt dich das Rätsel-Abenteuer gefangen. Insgesamt erhältst du hier eine echt spielenswerte Alternative zum Wimmelbild-Einheitsbrei. Schöne Sache.

Dich hat unser Test überzeugt? Das Spiel kostet auch nur knapp 10 Euro. Gutes Geld beim Kauf kannst du unter anderem mit Gutscheinen von Deals.de sparen.

  • Gut erzählte Geschichte
  • Abwechslungsreiche Aufgaben

  • Keine deutsche Synchronisation
  • Technisch verhaltet

Mehr zum Thema

>> Weitere Wimmelbildspiele bei Spielesnacks.de

>> 

Magst du den Beitrag teilen?Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someonePin on PinterestShare on LinkedIn

Kommentar schreiben