Kennst du schon Plants vs Zombies, Peggle und Chuzzle?

Nicht jedes Spiel muss 40-50 Stunden Spielzeit bieten, um uns an den Bildschirm zu fesseln. Gerade viele Gelegenheitsspiele (so genannte ), über die wir auf Spielesnacks.de berichten, beweisen ein Höchstmaß an positivem Sucht-Potential. Wenn du also eine langfristige Beschäftigung suchst und eventuell in den nächsten Wochen (und Monaten) nichts vorhast, dann solltest du unbedingt einen Blick auf diese drei Dauerbrenner vom Hersteller PopCap Games werfen – nämlich Plants vs Zombies, Peggle und Chuzzle. Wir sagen dir, warum.

Plants vs Zombies: Von Untoten und Gärtner

Plants vs ZombiesEs wird wohl kaum jemanden geben, der nicht bereits von Plants vs Zombies (zu Deutsch: Pflanzen gegen Zombies) gehört hat. Zu erfolgreich ist das Spiel von Popcap Games, zu ikonisch das Spielprinzip. Die Schlacht der Pflanzen gegen die Untoten gibt es für jedes Smartphone, für den PC, für den Nintendo DS und selbst für die Spielekonsole Xbox 360.

Wenn du trotzdem nicht weißt, worum es in Plants vs Zombies geht, hier eine Beschreibung: Das Spiel ist eine Variation des -Genres. Der Spieler errichtet eine Reihe von Türmen und ein nimmermüder Mob an Feinden versucht, die andere Seite zu erreichen. Verschiedene Pflanzen, die als Verteidigungslinien gegen die stupide marschierenden Zombies eingesetzt werden, verlangsamen und zerstören die Armee der Untoten. Doch nicht jede Pflanzenart eignet sich gegen jede Variation Zombie. So muss der Spieler ein feines Gleichgewicht halten, um sich die doofen Kreaturen vom Leib zu halten. Die verschiedenen Pflanzen können dabei in mehreren Bahnen aufgestellt werden, auf denen sich die wandelnden Toten dem Spieler nähern.

Es gibt viel zu tun

Mit insgesamt 26 verschiedenen Arten von Zombies und 49 Arten von Pflanzen bietet Plants vs Zombies eine gute Mischung aus einfachem, leicht zu verstehenden Spielprinzip, einer angenehmen Lernkurve und einer stetigen Motivation, sich die Zombies mit immer neuen Pflanzen und Taktiken vom Leib zu halten. Außerdem kannst du die in niedlichem Comic-Stil gehaltenen Untoten einfach nur in dein Herz schließen – zumindest bevor du ihnen mit dem richtigen Pflanzenschutz den Garaus machst.

Peggle: Spaß zum Kugeln

PeggleEntwickler PopCap Games besitzt ein Händchen für niedliche Grafik und spielerischem Suchtpotential. Das haben sie auch mit Peggle unter Beweis gestellt. Die Mischung aus Flipper und dem asiatischen Glücksspiel Pachinko ist ebenso kurzweilig wie langfristig motivierend.

Der Spieler muss „nur“ eine Kugel in den Parcours aus verschiedenfarbigen Steinchen abfeuern und dabei alle orangenen Teile eliminieren. Das klingt einfacher als es ist, denn das sprunghafte Verhalten der Kugel kann auch Kunstschützen schon einmal vor knifflige Aufgaben stellen. Zum Glück gibt es genug Boni, die je nach gewählter Spielfigur variieren, und einen Abenteuer-Modus, der durch die 55 Level führt. Die Möglichkeit mit weniger (der begrenzten Anzahl von) Kugeln zum Ziel zu gelangen, neue Highscores zu erzielen oder mit neuen Figuren in alte Level zurückzukehren, erhöht dabei den Wiederspielwert.

Klassische Musik

Wie viel Liebe in Peggle steckt, merkt man alleine an der Entwicklungszeit. Obwohl das Spiel bereits fertig war, nahm sich PopCap Games noch einmal ein Jahr Zeit, um die Grafik aufzuhübschen und die tierischen Charaktere zu designen. Dass es Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ als Musikstück ins fertige Spiel geschafft hat, liegt übrigens an den Testspielern, die das eigentlich als Platzhalter gedachte Stück so ins Herz schlossen, dass man es schlichtweg im Spiel behielt. Die Belohnung durch die „Ode an die Freude“ macht dabei einen nicht ganz unwesentlichen Teil des Spielspaßes aus.

Chuzzle: Der Dreier für die Fellknäuel

ChuzzleTief in ihrem Herzen sind die wuscheligen Fellkugeln aus dem Spiel Chuzzle einfach nur auf der Suche nach guter Gesellschaft. Und da bereits Tolkien wusste, dass eine gute Gesellschaft aus mindestens drei Personen besteht, müssen die Glubschaugen in diesem Game in Dreierreihen geschoben werden. Denn haben die runden Dinger erst einmal die Gesellschaft zwei gleichfarbiger Genossen gefunden, zerplatzen sie wie Seifenblasen und ihre Kollegen rutschen nach. So lassen sich die Levels nicht nur einfach lösen, sondern auch aufwendige Combos erstellen, um die Punktzahl in die Höhe schnellen zu lassen.

Das Spielprinzip ist leicht zu durchschauen und die Steuerung ideal, um die Reihen durchzumischen. Die vier verschiedenen Modi bieten dagegen ganz unterschiedliche Herausforderungen. Während es im „Classic Mode“ nur um die Lösung des Levels geht, bringt der „Speed Mode“ auch noch die Zeit als Feind ins Spiel. Entspannter ist da das freie Spiel im „Zen Modus“. Und für Freunde des Rubik-Würfels empfiehlt sich der „Mind Bender Mode“, in dem Strukturen aus bestehenden Fellkugeln nachgebaut werden müssen.

Spaß für zuhause und unterwegs

Obwohl alle drei Spiele eigentlich Casual-Games sein sollten, bleibt die Faszination am Spielen der Titel mehr als nur beiläufig. Die simplen Prinzipien und die einfache Steuerung tragen zwar dazu bei, dass sie sich für ein kurzes Spielchen unterwegs eignen, aber kaum ein Spieler dürfte sich nicht schon einmal dabei erwischt haben, auch daheim noch einige Stunden zu puzzlen oder Zombies abzuschießen.

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Casual-Games, zu Deutsch Gelegenheitsspiele, sind Computer- und Videospiele für zwischendurch. Diese kannst du schnell erlernen und jederzeit einfach weiterspielen, zum Beispiel in Bus oder Bahn. Oder abends zum Enstpannen auf der Couch. Casual-Games gibt es auf jeder Spiele-Plattform. Bekannte Casual-Games sind Tetris, Bejeweled, Angry Birds oder Moorhuhn.

Bei Tower-Defense-Spielen (gelegentlich auch Tower Defence - mit C statt S geschrieben) handelt es sich um eine besondere Art von Strategie-Spielen. Hier bist du nicht der Angreifer, sondern der Verteidiger. Das heißt, du musst Schutztürme oder andere Verteidigungswaffen aufstellen, um die Gegnermassen abzuhalten.

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