Eltern klagen erfolgreich gegen Google: Fehlende App-Kindersicherung bringt Entschädigung

In Amerika wurde Google durch Eltern verklagt. Deren Kinder kauften fröhlich im Google Play Store für Android-Smartphones und -Tablets ein, da es dort keine Kindersicherung gab, die dies verhinderte. Jetzt hat sich Google bereit erklärt, für den Schaden aufzukommen.

19 Millionen für die Eltern

Im Google Play Store, in dem man Apps für Android-Geräte herunterlädt, konnten Kinder ohne Kontrolle einkaufen.
Im Google Play Store, in dem man Apps für Android-Geräte herunterlädt, konnten Kinder ohne Kontrolle einkaufen. Das wurde teuer für die betroffenen Eltern.

Der Google-Konzern hat dem Vergleichsangebot der US-Handelskommission FTC zugestimmt und ist bereit, eine Entschädigungssumme in Höhe von 19 Millionen US-Dollar an die geschädigten Eltern zu zahlen. Als Ausgleich stellte die Handelskommission den laufen Prozess gegen Google ein. Die Handelskommission setzte der Klage zu Grunde, dass es Kindern im Play Store zu leicht gemacht wurde, dort direkt oder über Apps einzukaufen. Inzwischen hat Google neue Mechanismen eingerichtet, damit es Kinder in Zukunft schwerer haben, digitale Käufe zu tätigen.

Betroffene Eltern können sich melden

Betroffene Eltern, denen nachweislich Kosten durch Google Play Store-Käufe ihrer Kinder entstanden sind, können sich nun bei der Behörde melden. Sollte am Ende noch etwas von den 19 Millionen US-Dollar übrig sein, wird der Restbetrag an das US-Finanzministerium gehen. Google ist bei diesem Verfahren übrigens in bester Gesellschaft: Auch Apple wurde wegen ähnlicher Dinge zu einer saftigen Geldstrafe verdonnert. Der Konzern musste ganze 32,5 Millionen US-Dollar als Entschädigung auf den Tisch legen.

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