Das Haus am See – Kinder der Stille Spieletest: Vernebelter Gruselspaß

Name: Das Haus am See – Kinder der Stille | Genre: Abenteuer, Wimmelbild | Erhältlich für: PC | Hersteller: Alawar, Intenium | Geeignet für: Teenager und Erwachsene

Eigentlich sollte es eine Traumhochzeit werden, doch dann bricht jemand in Anns und Henrys Wohnung ein und zerstört ihr Fotoalbum. Eine geheimnisvolle Botschaft von Anns totem Bruder taucht auf – und deutet auf das namensgebende Das Haus am See hin. Ein spannendes Abenteuer mit teils seltsamen Spielregeln beginnt.

Überwiegend Routine

Du reist also mit den beiden an den Ort von Anns Kindheit, der mittlerweile völlig verlassen ist. Dort gehst du dem Geheimnis auf die übliche Weise auf den Grund: Du löst Wimmelbilder und kleine Rätsel, sammelst Gegenstände, wendest sie an und kommst so der Lösung des Rätsels Schritt für Schritt näher. Oft folgt das Spiel dabei seiner eigenen, verquerten Logik: Du erhälst Gegenstände aus dem Nicht oder öffnest Türen, indem du alte Statuen reparierst. Mit der Tipp-Funktion kommst du jedoch gut voran.

Einige Besonderheiten

Du hast die Wahl zwischen zwei Schwierigkeitsgraden, die du auch jederzeit ändern kannst. Insgesamt lässt sich das Spiel so schön flüssig durchspielen. Interessant ist, dass du mit der verlassenen Stadt ein recht großes Areal zu erkunden hast. Die Karte zeigt dir jedoch genau an, wo es noch etwas zu tun gibt. Einige der Rätsel sind schön ausgefallen. Zum Beispiel, wenn du eine Melodie auf dem Klavier nachspielen oder Punkte zu einem Bild verbinden musst.

Mehr Spaß mit der Sammleredition?

Die Sammleredition bietet dir außer dem eigentlichen Spiel noch ein Bonuskapitel, eine zusätzliche ins Spiel integrierte Lösungshilfe sowie einige Bildschirmhintergründe und Konzeptzeichnungen. Zugriff auf die Extras erhälst du jedoch erst, nachdem du das Hauptspiel durchgespielt hast.

Fazit

Fans von Mystery-Thrillern werden bei Das Haus am See – Kinder der Stille auf ihre Kosten kommen. Das Spiel hat zwar einige Ecken und Kanten, spielt sich aber insgesamt gut. Bist du eher ein rationaler Mensch, wird dir die Traumlogik des Spiels schnell auf die Nerven gehen.

  • Einige ungewöhnliche Rätsel
  • Schöne Wimmelbilder
  • Gruselige Atmosphäre

  • Story folgt eher selten logischen Gesetzen
  • Es ist nicht immer klar, was als Nächstes zu tun ist
  • Grafik könnte schöner sein

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