Battle of Crowns Spieletest: Auf in die Südsee – Ahoi!

Name: Battle of Crowns  | Genre: Strategie, Browsergame | Erhältlich für: PC, Mac | Hersteller: Gameforge| Geeignet für: Teenager und Erwachsene

Der Herbst steht samt kalt-nassem Wetter, Wind und Dunkelheit vor der Türe. Nach draußen gehen lohnt sich nur selten, drinnen bleiben ist auch nicht immer eine gute Alternative. Zum Glück bringt das kostenlose Battle of Crowns Abhilfe: nach ein paar Klicks geht es direkt in die Südsee.Dort wartet eine ganze Kolonie darauf, von dir aufgebaut zu werden.

Battle of Crowns: Screenshots

Ehrbarer Händler oder plündernder Pirat?

Als Abenteurer startest du auf einer fast unberührten, karibischen Insel. Ein paar Arbeiter bauen Rohstoffe ab, es gibt einen Hafen und grundlegende „Dorf-Elemente“ – mehr aber auch nicht. Deine Aufgabe ist es, als Gouverneur die Handelskolonie aufzubauen, Reichtum zu mehren, andere Gebiete zu erobern und zur einflussreichsten Kolonie der Karibik zu werden. Dazu gehört es dann aber auch, dass du dich für eine Seite entscheidest: Battle of Crowns bietet nämlich die Möglichkeit, als Pirat die See unsicher zu machen oder dem Gesetz zu folgen. Zwei Seiten der Medaille, die beide auf ihre Art Spaß bringen. Gemeinsam ist den beiden aber dennoch, dass du durch Handel zu mehr Macht und Wohlstand gelangen musst. Dank verschiedener Industriezweign, die aus den vorhandenen, sieben Rohstoffen wahre Prachtstücke zaubern, kannst du den Markt für dich beherrschen.

Strategie, Planung und Ausdauer

Beim Spielen von Battle of Crowns – was übrigens so viel heißt wie “Kampf der Kronen” – gilt es, die vorhandenen Ressourcen optimal zu verwenden. Ein und weitere Begleitmissionen helfen dir Anfangs. Dennoch kann es schnell stressig werden, da Bewohner ihre Bedürfnisse haben, das Militär ausgebaut werden will, Rohstoffe sich nicht allein verarbeiten, Verkäufe sowie Einkäufe getätigt werden wollen. Und ganz wichtig: Du musst durch eine Akademie immer neue Gebäude und Möglichkeiten entdecken. Es erscheint doch logisch, dass Professoren erst einmal auf die Idee kommen müssen, einen Marktplatz zu haben, oder? Anhand eines netten Fähigkeitenbaums kannst du so verschiedene Dinge erlernen und deine Prioritäten setzen. Aber Achtung: Fortschritt geht nur durch mehr Professoren. Also benötigst du mehr Einwohner und musst deine Gebäude ausbauen.

Zünde die Kanonen!

Es gibt also viel zu tun. Aber es gibt im weiteren Spielverlauf noch viel mehr, worauf du achten solltest. Sind nämlich die ersten Handelsrouten erschlossen und Kolonien ausgespäht, kannst du deine Kriegsschiffe auf Beutejagd schicken. Als Pirat vernichtest du Händlerschiff, als Händler musst du Piraten im Auftrag des Königs jagen. Stetig will dir jemand ans Fell, vor allem wenn deine eigene Kolonie immer weiter an Reichtum gewinnt und du den Karibik-Markt immer mehr beherrschst. Nur dank deiner gut geschulten Armee und deinen eigenen Waffen sowie Kanonen kannst du gegen deine Feinde bestehen. Für das Besiegen von Händlern oder einheimischen Stämmen winken dann Gold und Rohstoffe, welche nützlich für den weiteren Aufbau deiner Kolonie sind.

Fazit

In Battle of Crowns kannst du einiges erleben und vor allem lässt sich die unschöne Herbstzeit so perfekt in der Karibik überdauern. Das strategische Spielprinzip ist zwar nicht neu und findet in fast all den Elementen bereits Anwendungen (zum Beispiel in Anno Online oder Die Siedler Online), kann aber durch neue Einfälle begeistern. Einziger Wermutstropfen sind die verschiedenen Verstärkungsgegenstände, welche durch Echtgeld erworben werden müssen. Sicherlich geht das Spielen auch ohne sie, mit ihnen aber sehr viel schneller. Da es sich hier jedoch um ein kostenloses Browsergame handelt, ist eine kurze Runde zum Ausprobieren bei jedem Strategiefan drin – und sollte definitiv auch genutzt werden!

  • Viele Baustellen: Stadtentwicklung, Industrie, Handel, Seegefechte
  • Verschiedene Hilfefunktionen
  • Schöne Präsentation: Grafik und Sound
  • Leichte Steuerung
  • Seegefechte zwischen Allianzen

  • Wenig Erklärungen, gerade zu Beginn herrscht oft Verwirrung
  • Kleinere Grafikprobleme
  • Shop, um gegen Echtgeld Verstärkungen zu kaufen
  • Schwierigkeitsgrad zu Beginn recht hoch

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Als Browsergame bezeichent man eine besondere Art von Onlinespiele, die du in deinem Internet-Browser spielst. In der Regel sind Browsergames kostenlos (Schlagwort: Free2Play) nutzbar. Besondere Funktionen, bessere Gegenstände (Items) oder Spielzeit-Beschleuniger müssen aber gegen kleine Echtgeld-Beträge - so genannte Micro-Transactions - gekauft werden.

Tutorial ist die englische Bezeichnung für eine erklärende Spiel-Einleitung, die es mittlerweile bei fast allen Spielen gibt. In Tutorials lernst du die Bedienung und das grundlegende Spielprinzip.

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